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Gaskraftwerk Leipheim GmbH & Co. KG

(GKL) bereitet sich für Neustart des Ausschreibungsverfahren vor

11. April 2019

Um die Versorgungssicherheit in Süddeutschland auch nach dem Abschalten der letzten Kernkraftwerke zu sichern, hatten die Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH, TenneT TSO GmbH und TransnetBW GmbH im Juli 2018 gemeinsam ein Ausschreibungsverfahren zur Beschaffung von 1.200 MW in Form von Gaskraftwerken als besondere netztechnische Betriebsmittel (bnBm) gestartet. Das Verfahren für Bayerisch-Schwaben hat der Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH im Februar 2019 eingestellt. Gleichzeitig wurde eine neue Aus-schreibung zur Beschaffung eines bnBm in Bayerisch-Schwaben von der Amprion GmbH angekündigt.

Die Gaskraftwerk Leipheim GmbH & Co. KG (GKL) und ihre Partner SWU Energie GmbH, Siemens AG und STEAG GmbH stehen diesem Verfahren grundsätzlich positiv gegenüber. Sie sind davon überzeugt, dass die GKL sich in dem wettbewerblichen Beschaffungsvorhaben der Übertragungsnetzbetreiber durchsetzen wird. Durch die vorausschauende und langjährige Vorarbeit im Rahmen der Projektentwicklung kann das GKL-Projekt in Kürze umgesetzt werden. Somit ist die Inbetriebnahme des Kraftwerks zum Ende der Kernener-gienutzung in Deutschland 2022 realisierbar. Ein wichtiger Meilenstein, die Genehmigung nach dem Bundes-Immissionschutzgesetz (BImSchG) für den Bau und den Betrieb des GKL-Kraftwerks, liegt rechts- und bestandskräftig vor. Die verbleibenden Tätigkeiten im Rahmen der Projektentwicklung werden Mitte 2019 abgeschlossen sein. Parallel werden bereits erste Bauvorbereitungsmaßnahmen angestoßen.